Der Krimi im Teich
– Algenarten und deren Bekämpfung

Jeder Teichbesitzer kennt sie, die grünen Algen im Teich.
Grundsätzlich enthält jedes Teichwasser Algensporen. Diese sorgen mit für das biologische Gleichgewicht im Teich.
Allerdings nur so lange wie sie nicht überhandnehmen. Denn dann bilden z.B. die Fadenalgen einen Algenteppich.
Dieser verhindert, dass die Sonnenstrahlen in tiefere Schichten kommen und ersticken alle anderen Wasserpflanzen.
Die Teichwasserwerte verlassen den optimalen Bereich und der Sauerstoffgehalt sinkt.
 Als letztes Ergebnis kippt das Teichwasser.

Algen entfernen im Teich

Doch was lässt Algen so übermäßig wachsen?

Zum einen sind es, ab dem Frühling, die steigenden Temperaturen. Dazu kommt ein Nährstoffüberschuss im Wasser, zu viel Phosphat auch als PO4 bezeichnet.

Und woher kommt das übermäßige Phosphat?
Tatsächlich enthält Wasser von sich aus schon Phosphate, diese werden durch Ablagerungen von Laub, Pflanzenresten und Pollen erhöht.

Tipp:
Der optimale Phosphatgehalt liegt bei 0,03 – 0,035 mg/L.

Algenarten

Die Fadenalge

Die Fadenalge gehört zu den Grünalgen und ist durch ihre langen Fäden charakterisiert. Diese bilden bei vermehrtem Wachstum Geflechte und dann richtige Teppiche auf der Wasseroberfläche. Durch ihr Wachstum ersticken sie die anderen Teichpflanzen durch Sauerstoffentzug.

Tipp:
Zur Bekämpfung der Schwebealge haben wir  die "Teichpflege Faden-Algen-Ex" im Sortiment.

Die Schwebealge

Sich frei im Teichwasser treiben lassen ist das Motto der Schwebealge. Diese unterstützen bis zu einem gewissen Maße das optimale Teichmilieu, da sie Kleinstlebewesen als Nahrung dienen und durch Fotosynthese Sauerstoff produzieren. Weitet sich die Schwebalge exzessiv aus, trübt sich das Wasser und kein Sonnenlicht gelangt mehr ins Innere des Teichs. Die Teichpflanzen werden stark in ihrer lebensnotwendigen Fotosynthese eingeschränkt und sterben schlussendlich ab. Wie bei der Fadenalge kippt der Teich schließlich durch den kompletten Verbrauch des Sauerstoffes und die Veränderung des pH-Wertes.

Tipp:
Zur Bekämpfung der Schwebealge haben wir  die "Teichpflege Grünwasser-Klärer" im Sortiment.

Die Blaualge

Fun Fact – eigentlich ist die Blaualge ein Bakterium. Genauer gesagt ein Cyanobakterium. Trotzdem ist auch hier der ausschlaggebende Wachstumsfaktor, der zu hohe Phosphatgehalt. Die Blaualge gehört zu den besonders unangenehmen Zeitgenossen. Sie sondert giftige Stoffe ab, weshalb auch mal ganze Badeseen gesperrt werden. Der von der Alge produzierte ölige, bläschenhaltige Film kann bis zu 2 cm dick an der Oberfläche schwimmen. Dadurch wird das Teichmilieu und dessen Lebewesen zerstört.

Algenbekämpfung

Was tun gegen die Algen?

Eine der besten Optionen ist die manuelle Entfernung der Algen. Zum Beispiel mit einem Kescher, einer Algenbürste oder mit Teichhandschuhen. Neben den Algen sollte auch die Lebensgrundlage der Algen wie abgestorbene Pflanzenteile, Laub und Pollen entfernt werden. Das geht am besten mit einem Teichschlammsauger.

Aktivsauerstoff und UV-Teichklärer zerstören die innere Struktur der Algen. Das Einstellen des pH-Werts und das Binden von zu viel Phosphat, durch Phosphatbinder, beugt dem Algenwachstum vor. Idealerweise nutzt du einen TeichfilterTeichbelüfter  und eine Wasserpumpe. Auch ein schattiger Standort und konkurrierende Pflanzen wie z.B. die Wasserpest begrenzen das Algenwachstum.

Du willst mehr zur Frühlingspflege erfahren?
Hier geht’s zu unser Ratgeberartikel „Teich im Frühjahr“.

Weitere Produkte zum Teichwasser einstellen und Algen abtöten:

Teichpflege „Teichklar Plus“
Algenfrei Universal
Zeolith
Schnell-Test-Set 6-in-1 Teststreifen